Spezialisierung

Warum zum Neurochirurgen?

Ihr Spezialist für Nerven, Rückenmark und Wirbelsäule

Ein Neurochirurg ist der ausgewiesene Experte für Erkrankungen des Nervensystems – und damit der richtige Ansprechpartner für viele Beschwerden, die Rückenschmerzen, Taubheitsgefühle, Muskelschwäche oder Ausstrahlungsschmerzen verursachen. Besonders bei Erkrankungen der Wirbelsäule, bei denen Nervenstrukturen beteiligt sind, ist die Expertise eines Neurochirurgen entscheidend.

Während viele Patienten automatisch zuerst einen Orthopäden aufsuchen, benötigen bestimmte Befunde eine spezialisierte neurologisch-neurochirurgische Beurteilung, um Folgeschäden und unnötige Operationen zu vermeiden.

Unterschied: Orthopäde vs. Neurochirurg

Wer behandelt was? Und warum ist die Spezialisierung wichtig?

Sowohl Orthopäden als auch Neurochirurgen beschäftigen sich mit der Wirbelsäule – jedoch mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Eine klare Abgrenzung hilft Patienten zu verstehen, warum die Vorstellung beim Neurochirurgen oft sinnvoll ist.

Orthopäde

Facharzt für Knochen, Gelenke, Muskeln

Der Orthopäde ist spezialisiert auf:

  • Knochen & Gelenke
  • Sehnen & Bänder
  • Arthrose & Haltungsschäden
  • Verletzungen des Bewegungsapparates
  • konservative Therapie (Physiotherapie, Orthesen, Medikamente)
  • orthopädische Operationen (z. B. Hüfte, Knie, Schulter)

Orthopäden behandeln strukturelle/mechanische Beschwerden, die nicht primär vom Nervensystem ausgehen.

Neurochirurg

Facharzt für Nerven, Rückenmark & Wirbelsäule

Ein Neurochirurg hat eine hochspezialisierte Ausbildung in:

  • Erkrankungen von Nerven, Nervenwurzeln und Rückenmark
  • Bandscheibenvorfällen mit Nervenreizung
  • Spinalkanalstenosen
  • Wirbelgleiten mit Nervenkompression
  • Nervenengpasssyndromen
  • neurologisch relevanten Wirbelsäulenerkrankungen
  • minimal-invasiven Wirbelsäulenoperationen
  • komplexen Wirbelsäuleneingriffen
  • neurochirurgischer Schmerztherapie

Neurochirurgen diagnostizieren präzise, ob Nerven gequetscht, gereizt oder gefährdet sind – und entscheiden, ob konservative Therapie oder Operation notwendig ist.

Wann sollten Sie direkt zum Neurochirurgen?

Eine Vorstellung beim Neurochirurgen ist besonders wichtig bei:

Bandscheibenvorfall mit Ausstrahlung in Arme oder Beine

Spinalkanalstenose (enge Wirbelsäule)

Nervenschmerzen (Ischias, Brachialgie)

Taubheitsgefühlen oder Kribbeln

Muskelschwäche in Armen oder Beinen

plötzlich auftretenden Lähmungen

Harn- oder Stuhlentleerungsstörungen

Verdacht auf Wirbelkörperfraktur

anhaltenden Rückenschmerzen trotz Therapie

postoperativen Beschwerden nach Wirbelsäulen-Operation

Schmerzen im ISG oder Facettengelenk

diagnostischer Unsicherheit beim MRT/CT

Hier beurteilt der Neurochirurg, ob eine Nervenkompression vorliegt, wie schwer sie ist und welche Therapie (konservativ/minimal-invasiv) am sinnvollsten ist.

Warum der Neurochirurg für viele Patienten der richtige Ansprechpartner ist

1

Fokus auf Nerven & Rückenmark

Nerven reagieren sensibel – falsch behandelte Nervenschmerzen können dauerhafte Schäden verursachen. Neurochirurgen erkennen diese Risiken frühzeitig.

2

Präzise Diagnostik

Neurochirurgen analysieren MRT/CT-Bilder mit Schwerpunkt auf neurologischen Strukturen.

4

Sicherheit bei notwendigen Operationen

Wenn eine Operation nötig ist, sind Neurochirurgen besonders spezialisiert auf:

  • mikrochirurgische Bandscheiben-OP
  • Dekompressionen
  • Stenosen
  • Stabilisationen
  • minimal-invasive Eingriffe
5

Ganzheitlicher Blick auf Nervensystem & Wirbelsäule gleichzeitig

Viele Rückenschmerzen sind nicht nur orthopädisch, sondern neurologisch bedingt.

Ihr Vorteil als Patient in unserer Praxis

Spezialisierung auf Wirbelsäulen- & Nervenerkrankungen

modernste Diagnostik: MRT/CT-Befundung, DXA-Messung, Bildwandler

konservative Therapie statt unnötiger OPs

Laser, Stoßwelle, PRT, Facetten-/ISG-Infiltrationen

ausführliche Beratung und individuelle Therapieplanung